Heimerdingen


 

Heimerdingen liegt im Strohgäu.

 

 

 

Erste Siedlungshinweise auf der Heimerdinger Markung stammen aus der Jungsteinzeit. Reste eines hallstattzeitlichen Grabhügels wurden an der Markungsgrenze nach Hemmingen gefunden. Die archäologischen Befunde bis zur Römerzeit sind eher spärlich. Für die Zeit der römischen Besiedelung sind zwei bedeutende Fundstellen zu vermelden. Im „Ritterwald“ östlich der Landstraße nach Rutesheim, liegen die Ruinen mehrerer römischer Gebäude, genannt das „Kirchhöfle“. Weiter westlich liegen die Ruinen eines römischen Gutshofes, einer Villa rustica mit einer Hofmauer, das „Schlössle“.

Heimerdingen wurde urkundlich erstmals am 2. Juni 798 erwähnt, als ein gewisser „Donatio Odaccar Heimradingen“ ca. 16,5 ha (50 Joch) dem Kloster Lorsch an der Bergstraße vermachte.

 

 

Die Schenkung, die einen Hof in Heimerdingen umfasste, war dem heiligen Märtyrer Nazarius, dem Schutzpatron des Klosters, gewidmet. Der Lorscher Besitz in Heimerdingen wurde im Jahre 902 mit anderem Besitz im Glemsgau an einen nicht näher bekannten Reginboto veräußert.

 

Das kleine Backhäuschen wurde liebevoll restauriert und wird heute regelmäsig benutzt

 
 

 

 Wappen von Heimerdingen

 

um 870 verfassten Urkundenbuch des elsässischen Kloster Weißenburg

 

 

Der Urkundeneintrag enthält eine für Heimerdingen wichtige Mitteilung, nämlich, dass im 9. Jahrhundert hier eine basilica existiert hat, die samt den Zehntabgaben dem Kloster Weißenburg gehörte.

Quelle und weitere informationen: WWW.Wikipedia.org