Ditzingen


 

 

Ditzingen liegt im südwestlichen Neckarbecken zwischen dem Strudelbach im Westen und der Glems im Osten des Stadtgebiets im Strohgäu am Übergang zum so genannten Langen Feld. Die Glems, ein rechter Nebenfluss der Enz, durchfließt die Kernstadt Ditzingens. Der Fluss bildete früher die Stammesgrenze der Schwaben und Franken und war gleichzeitig Grenze der beiden Bistümer Speyer und Konstanz.

 

 

Die Gemeinde Ditzingen lag ursprünglich an der Grenze zweier Bistümer, Konstanz und Speyer, die durch den Fluss Glems gebildet wurde. Daher hatte Ditzingen ursprünglich auch zwei Pfarrkirchen, die Konstanzer Kirche und die Speyrer Kirche.

Aufgrund der schon sehr frühen Zugehörigkeit zu Württemberg wurde in Ditzingen die Reformation eingeführt, infolgedessen der Ort über viele Jahrhunderte überwiegend protestantisch war. Die Konstanzer Kirche blieb bis heute die evangelische Hauptkirche des Ortes. Die Speyrer Kirche war 1347 vom Bischof dem Dominikanerinnenkloster Pforzheim übergeben und 1565 von Württemberg erworben worden. Sie diente danach (bis heute) als Friedhofskirche.

 

 

 

 

Wappen der Stadt Ditzingen

 

 

 

Zu Ditzingen gehören die ehemals selbstständigen und in den 1970er Jahren eingegliederten bzw. mit der Stadt Ditzingen vereinigten Gemeinden Heimerdingen, Hirschlanden und Schöckingen. Die ehemaligen Gemeinden bilden Stadtteile und zugleich Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung, das heißt sie haben einen Ortschaftsrat, dem ein Ortsvorsteher vorsteht.

 

 

Die Ortschaftsräte werden bei jeder Kommunalwahl von der wahlberechtigten Bevölkerung der Ortschaft gewählt. Ferner gibt es in jeder Ortschaft eine Verwaltungsstelle, das als Rathaus vor Ort dient. Zur Stadt Ditzingen in den Grenzen vom 30. Juni 1970 gehören die Stadt Ditzingen, die Höfe Grüner Baum und Lerchenhöfe und die Häuser Ferbermühle, Maurenerberg, Oberes Glemstal, Ölberg, Steinröhre, Tonmühle und Zechlesmühle. Zur ehemaligen Gemeinde Heimerdingen gehören das Dorf Heimerdingen sowie die abgegangene Ortschaft Stetten. Zur ehemaligen Gemeinde Hirschlanden gehören das Dorf Hirschlanden sowie die abgegangenen Ortschaften Holzheim und Rotweil. Zur ehemaligen Gemeinde Schöckingen gehören das Dorf Schöckingen und der Wohnplatz Talmühle.

 

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